Besuch aus dem Internet: Ludwig Löwe im Ameisenhaufen

„Pass auf, im Mai kommt der @Ludwig_Loewe zu Besuch. Nur für ein paar Tage. Lass dir ein bisschen was einfallen, was wir in der Zeit machen können…“

So sagte der Mensch, nachdem er sich auf der entsprechenden Homepage (http://www.ludwig-loewe.de) angemeldet hatte. Klingt eigentlich total einfach, wir planen einfach jeden Nachmittag nach der Arbeit voll durch, stricken einen genauen Zeitplan machen ein volles Programm mit Sightseeing, Touristenattraktionen und allem möglichen Pomp und Gedöns.
Klingt einfach, ist es aber nicht.

Es haperte am Ende beim besten Willen nicht an den Möglichkeiten oder Gelegenheiten – manchmal liegt es einfach am Leben, das um uns herum doch so einiges anders macht, als wir es und vielleicht überlegt haben. So auch in diesem Fall.

Der Mensch hat gerade einmal zwei Wochen, bevor Ludwig uns besucht hat, eine neue Arbeit angefangen. Alles ist neu, der Terminkalender wird jeden Tag voller gestopft und alles ist wichtig, interessant und so nebenbei muss man ja auch noch arbeiten bei dem ganzen Trubel. Daher blieb leider keine Zeit für tolle Ausflüge zu großen Schiffen, in den Zoo oder ins Museum – auch weil der Mensch nach zwei Wochen im neuen Job einfach noch keinen Urlaub bekommen hat (und die neuen Kollegen nicht gleich in den ersten Tage erfahren müssen, wie bekloppt der Mensch manchmal ist…😉 ).

Also haben wir etwas ganz anderes gemacht: Wir haben Ludwig mitgenommen und ihn wie einen Austausch-Löwen an unserem Leben im Ameisenhaufen teilhaben lassen – und so konnte Ludwig:

  • mit ins Büro (ganz heimlich)
  • mit zum Feierabendbier (alkoholfrei) an die Schlachte – mit Brezn und Mettwurst
  • mit zum Schiffe gucken (beim Feierabendbier)
  • Farfried und Camel Trump kennenlernen
  • mit uns Musik machen
  • Unimog und Arocs fahren (wenn auch „nur“ aus Lego)
  • mit uns da Stadtteilfest planen (wo er eine wirklich riesige Hilfe war)
  • mit uns mit Werder zittern und den Klassenerhalt bejubeln
  • das Sozialprojekt „Nachtwanderer“ kennenlernen
  • dabei ein echtes Kamerateam des NDR treffen
  • Norbert und Hertha Horn kennenlernen
  • zwei Wochenenden in Oldenburg verbringen
  • diverse „Tatorte“ mit uns schauen
  • mit mir Bürosport auf Tacker und Drucker machen
  • beim Spieleabend mit Freunden mitspielen (auch wenn Shadowrun nicht so sein Spiel war)
  • im Büro telefonieren
  • einen gigantischen Eisberg fast alleine verputzen
  • Auto fahren
  • mit uns shoppen
  • Lego aufbauen (und Ludwig ist ziemlich talentiert)
  • mit zum Sushi-Essen (auch wenn das mit Stäbchen nicht so einfach ist…)
  • mit uns kniffeln
  • einen Flohmarkt ohne Flöhe besuchen
  • und mehr als einmal Kaffee und Kuchen mit uns verputzen

Dazu war Ludwig noch mit zum Jugendtraining auf dem Bogenstand (wo wir leider keine Fotos gemacht haben), hat das Hundgetüm kennengelernt, Haus, Garten, Straße und am Ende ganz Bremen mit der Straßenbahn unsicher gemacht, staubige, muffige Archivkeller besucht, einige ganz schön lange Besprechungen auf der Arbeit mitbekommen, mitgeholfen, einen Umzug zu planen – alles Geschichten, bei denen Fotos nicht wirklich möglich waren. Leider.

Den kompletten Reisebericht findet ihr übrigens hier: http://die-degens.net/8757/2016/05/ludwigs-abenteuer-folge-13/

Und Ludwigs Flickr-Album gibt es hier zu sehen: https://www.flickr.com/photos/139401549@N05/albums

Insgesamt waren das 10 Tage, ohne dass es wirklich langweilig wurde…hoffe ich jedenfalls. Und jetzt, wo Ludwig wieder in seinem Reisekistchen sitzt und abreist, ist es fast, als würde ein Freund gehen.
Ich wünsche dir weiterhin viel Spaß und viele Abenteuer auf deinen Reisen.
Mach es gut mein kleiner Freund, möge deine Mähne ewig glänzen und dein Brüllen immer laut hallen. Wir werden uns wiedersehen, das verspreche ich!
Und auch wenn du es nicht sehen kannst: du reist stilvoll!

Dein Anton Meise.

P.S.: Die Kuscheldecke macht sich in den nächsten Tagen auf den Weg zu dir – zusammen mit einigen anderen kleinen Erinnerungsstücken. Ich hoffe, Günni Giraffe passt gut darauf auf (und auch für Günni liegt dann eine Kleinigkeit mit in dem Päckchen drin…😉 ).

P.P.S.: Mensch, ich hoffe, du hast den Auftrag erkannt: sofort wieder neu bewerben als Gastgeber! Los, los, los!!!

Oster-Urlaubsblog 6

Heute haben wir was erlebt…wow. Was für ein Tag. sage ich euch.

Es ging los mit einem Frühstück mit drölfzillionen frischer, warmer Pfannkuchen (also das, was wir im Norden so als Pfannkuchen bezeichnen – Eierpfannkuchen halt). Dazu gab es Marmelade, Nutella (das hätte @HerrBiber2108 bestimmt besonders gern gemocht), Schinken, Käse, Frischkäse und sogar Lachs. Das war vielleicht lecker…mjam mjam. Danach werde ich mir wohl noch in Tagen alle Füße (und die Fühler) lecken.

Nach dem Frühstück war erst einmal ein bisschen chillen angesagt. Mein Mensch und ich haben dann mit einem der kleinen Menschlinge einen riesigen Turm aus Duplo gebaut. Dabei war echt praktisch, dass ich als Ameise auch senkrechte Flächen hochkrabbeln kann – und dabei auch noch massenweise Duplosteine mitschleppen kann. Fand jedenfalls der kleine Menschling.

Danach haben wir eine entspannte Partie „Doppelgänger“ von Nichtlustig gespielt. Das ist fast wie Memory – aber lustiger. Das fanden auch die kleinen Menschlinge und haben sogar ein bisschen mitgespielt.

Als wir damit fertig waren, kamen auch die Menschen wieder, die nach dem Frühstück zum Schlittschuhlaufen waren. Mir war das ja viel zu glatt und schlidderig – und außerdem hätte ich ja mindestens 4 (besser 6) Schlittschuhe leihen müssen…und dann auch noch in meiner Größe. Uiuiui…
Dafür sind Norbert und ich in der Tasche mit meinem Menschen und einem der anderen danach auf einen Berg gestiegen und da auch noch hingelaufen.
Also naja, der Berg – der Wurmberg – ist fast mitten in Braunlage und grad etwas über einen Kilometer von der Ferienwohnung entfernt. Und anstatt den Berg hochzulaufen sind die beiden Menschen einfach in eine Seilbahnkabine eingestiegen und haben sich hochfahren lassen.

Das war trotzdem schon ganz schön aufregend. So sehr, dass Norbert und ich uns erst gar nicht so richtig aus der Tasche herausgetraut haben. Aber als wir alleine in der Kabine waren, haben wir dann doch einen Blick riskiert.

Als wir oben angekommen waren, haben wir das erste Mal so richtig viel Schnee gesehen. Wow…
Leider war der Schnee ganz matschig und nass und quitschig, so dass das Herumtoben gar keinen Spaß gemacht hat. Dazu war es auch noch ganz ungemütlich, kalt und windig und die Wolken peitschten über die Bergspitze.

Nach einem schnellen Foto am Gipfelkreuz haben sich die Menschen zum Glück ganz schnell wieder auf den Weg nach unten gemacht. Dieses Mal sind sie auch gelaufen.

Der Weg herunter war ihnen wohl einfacher erschienen…und als wir erst im Wald angekommen waren, wurde es auch etwas angenehmer. Die Wolken flitzten aber trotzdem immer noch durch die Bäume, auch quer über die Straße und manchmal sah es ganz schön unheimlich aus.

Neben der Straße flossen immer wieder kleine Bäche zusammen und sprudelten eine ganze Zeit lang direkt an der Straße entlang, bis sie durch ein Abflussrohr unter der Straße hindurch abfließen konnten. Gerade die kleinen Bäche waren total toll und plätscherten munter vor sich hin. Leider hatte das auch einen Nachteil: ich musste dauernd pinkeln (und Norbert auch), deswegen musste mein Mensch immer mal wieder anhalten und uns aus der Tasche lassen…

Irgendwann auf dem Weg zur Mittelstation kamen wir dann an einem Steinbruch vorbei. Hier gab es zum ersten Mal einen richtig schönen Ausblick zu sehen. Leider hingen dort überall „Betreten Verboten!“-Schilder, aber ich glaube, die bezogen sich auf den Steinbruch und nicht auf den Weg auf dem wir waren. Außerdem stand auf den Schildern nicht „Herumhängen Verboten!“ und so haben Norbert und ich die Gelegenheit genutzt und ein bisschen am Verbotsschild herumgehangen und die Aussicht genossen.

Kurz darauf waren wir auch schon an der Mittelstation angekommen und wollten von dort die Rodelbahn nach unten nehmen. Leider hing dort ein Schild „Rodelbahn gesperrt“, aber mein Mensch meinte, wir wollen ja nicht rodeln sondern wandern und benutzen den Wanderweg. Dass der zufällig auf dem gleichen Weg entlangläuft…nun ja…😉
Aber es hat niemand was gesagt. Könnte auch daran gelegen haben, dass dort niemand anders war und selbst die Skipiste nicht mehr durchgängig benutzbar war (und wahrscheinlich auch ab der Mittelstation gesperrt war).

Nachdem wir wieder zu Hause angekommen waren, musste mein Mensch erst einmal sein Auto umparken, weil irgendein Rechthaber meinte, der völlig freie und unbenutzte Platz, auf dem das Auto vom Menschen stand, wäre seiner und hat erst mal einen bösen Zettel an das Auto gehängt. So ein Vollpfosten…ich glaube, mein Mensch hat dem noch eine E-Mail geschrieben und sich entschuldigt (und gleichzeitig geschrieben, dass Gastfreundlichkeit etwas anderes ist als böse Zettel an Autos zu hängen…).

Abends waren wir dann alle essen – so richtig im Restaurant. Es gab Burger satt zu einem durchaus annehmbaren Preis. Ich kann euch sagen: wenn ihr in Braunlage seid und ihr Burger mögt, schaut dort rein und esst etwas. Das war voll lecker…und einen guten Whisky gab es hinterher auch. Mein Mensch ist schon auf der Suche, wo er den herbekommt…also in Flaschen zum Mitnehmen und nicht in Gläsern zum Soforttrinken.

Nach dem Essen waren wir soooo satt, dass wir alle erst mal einen Spaziergang machen mussten. Dabei sind wir unglücklicherweise an einem Spielplatz vorbeigekommen, auf dem wir erst einmal etwas herumtoben mussten.

Als wir dann zu Hause angekommen waren, war auch schon höchste Zeit, die ersten Sachen zusammenzupacken, denn wir müssen morgen um 10 den Wohnungsschlüssel abgegeben haben. Das wird ganz schön früh morgen…puh. Deswegen geht es jetzt auch gleich ins Bettchen.

Oster-Urlaubsblog 5

Das Wetter ist ja eher so Hmmm

Das Wetter ist ja eher so Hmmm

Heute gab es wieder ein ausgiebiges und reichhaltiges Frühstück. Das war sooo schön…mit Brötchen, Wurst, Käse, frisch gekochten Eiern und Kaffee. Hmm…Kaffeeeeeee – genau das braucht eine Ameise, um eine Tag lang so richtig wild herumspringen zu können.

Nachdem der Frühstückstisch abgeräumt, das Geschirr in der Spülmaschine versenkt und wir alle bereit waren, war erst mal Mittagszeit für die kleinen Menschlinge. Zum Glück brauchten wir da nicht all zu viel machen und konnten auf dem Sofa herumlungern.

Inzwischen ist sogar das Kamel aufgetaut und hat seine anfängliche Schüchternheit überwunden und sich vorgestellt: es heißt Kamel Trump.

Klar, die Ähnlichkeit ist verblüffend, besonders wenn man sich die Haare anschaut.

Danach wurden die kleinen Menschlinge in ihre dicken Jacken, Mützen, Schals, Strampler und sonstige wärmende Überkleidung gepackt und wir sind losgefahren. Im (mal mehr und mal weniger) strömenden Regen ging es über Clausthal-Zellerfeld zur Iberger Tropfsteinhöhle und dem dazugehörigen HöhlenErlebnisZentrum bei Bad Grund.

Dort angekommen gab es erst einmal einen Schokoriegel. Danach ging es durch den Museumsteil des HöhlenErlebnisZentrums in die Tropfsteinhöhle. Da dort aber Fledermäuse überwintern und auch sonst leben, durfte dort nicht fotografiert werden. Im Museumsteil auch nicht…aber gut, wenn die das so wollen…

Norbert und ich blieben in unserer bequemen Tasche sitzen und haben die Führung mitgemacht und Stalagtiten (wächst von oben), Stalagmiten (wächst von unten) und Stalagnaten (von oben und unten zusammengewachsen…ich hab aufgepasst) bewundert. Und auch so lustige Sachen wie den versteinerten Wasserfall, den Zwergenkönig, die Zwergenorgel und den Zwergenbackofen gab es dort zu sehen. Natürlich alles ohne Fotos. Laaaangweilig…

Als wir dort durch waren, ging es wieder zurück in Richtung Braunlage. Auf dem Hinweg hatten wir ein großes Schild an der Hauswand eines Gasthauses gesehen, auf dem es hieß „Königliche Windbeutel“. Dort hielten wir auf dem Rückweg an, nachdem wir uns durch einen wirklich unangenehmen Hagel- und Schneeregenschauer geschlagen hattem. Das Wetter hat wirklich alles gegeben, uns davon abzuhalten, das Gasthaus zu erreichen, aber wir haben es trotzdem geschafft.

Die Windbeutel waren wirklich riesig. Und riesig lecker. Mit irre viel Sahne…frisch geschlagener Sahne, nicht aus der Sprühdose. Und dazu gab es Beeren und ein Kännchen heiße Schokolade. EIN KÄNNCHEN SCHOKOLADE! Wo gibt es denn noch sowas?

Als wir uns dort wieder auf den Weg gemacht haben, schien die Sonne und es war strahlend blauer Himmel. Großartig…nach dem grauen Tag bis jetzt war das total toll. Leider hat es aber schon wieder geregnet, als wir in Braunlage angekommen sind.

Mein Mensch und Norberts Menschin haben dann noch schnell was für das Abendessen eingekauft (Ofengemüse, Forelle und Kräuterquark) und dann haben wir uns auf das Sofa gehauen, mit den Menschlingen gespielt (anscheinend hat Kamel Trump einen echten Draht zu ihnen) und dann war auch schon wieder abendliches Herumsitzen und chillen angesagt.

Ein Bier, zsswei Bier, mehr Bier

Ein Bier, zsswei Bier, mehr Bier

Oster-Urlaubsblog 4

Der erste Tag im Harz. Während sich die Menschen auf die Schlafzimmer aufgeteilt haben, haben wir Viecher es uns auf dem Sofa bequem gemacht – und ziemlich gut geschlafen. Anscheinend im Gegensatz zu den Menschen, jedenfalls sehen sie ziemlich zerzaust und wild aus, als sie am Morgen aus den Federn kommen.

Blick aus dem Schlafzimmerfenster

Blick aus dem Schlafzimmerfenster

Morgens war sogar noch ziemlich gutes Wetter, aber leider war das vorbei, als wir mit dem (zugegebenermaßen unglaublich ausgiebigen) Frühstück fertig waren. Es gab frische Brötchen, direkt aus dem Ofen und viele leckere Sachen zum drauflegen und draufschmieren.

Nachdem die Teller alle wieder abgespült waren und alle großen und kleinen Menschen in die notwendigen Klamotten verpackt waren, sind Norbert und ich schnell in unsere Tasche geflitzt, denn heute wollten die Menschen spazieren gehen. Nur eine kleine Runde durch Braunlage, hieß es. Vorsichtshalber habe ich mich noch schnell schick gemacht…wer weiß, wem man hier so begegnet.😉

Unterwegs gab es einiges zu sehen. Es ging mit Skiverleihern und Restaurants los, dazwischen waren Imbissbuden und ab und zu mal ein kleiner Laden. Die meisten Geschäfte hatten aber noch zu – das könnte aber auch daran gelegen haben, dass der Ostermontag sogar in den Kurorten ein Feiertag ist. Sowas aber auch…

Einer aus der Gruppe hatte gehört oder gelesen, dass im Kurmittelhaus ein Kunsthandwerkermarkt sein sollte – leider nur bis Sonntag. Das haben wir aber auch erst festgestellt, als wir dort vor der Tür standen und nix los war. Hoppala. Trotzdem war das ein schöne Spaziergang.

Auf dem Rückweg sind wir an einem kleinen Graben entlang gegangen, der anscheinend quer (oder längs) durch Braunlage läuft. Nicht viel Wasser drin, aber doch einiges an Strömung. Diesen Graben gibt es wohl schon länger.

Am Ende sind wir noch an einem großen Rad entlanggekommen, wo wir uns noch einmal schnell in Pose geworfen haben.

Danach ging es dann wieder in Richtung der Ferienwohnung, aber unterwegs haben wir noch einige seltsame Sachen gesehen: Bestatter, die hinten Öl und Kohle verkaufen (ob das wohl ein Zufall ist?), Hotels, die so heißen wie der Baywatch-Mann schlechthin, eine komische Kurklinik und einen Graben, der um die Ecke fließt. Rechtwinklig.

Als wir wieder in der Wohnung waren, haben alle zusammen schnell Waffelteig gemacht und so gab es zum Mittag ganz frische, warme Waffeln. Leeeecker…
Dazu gab es Marmeladen, Nutella, Kirschen und selbstgemachen Lemon Curd. Boaaah…das war ein Fest.

Nachdem die Küche dann wieder aufklariert war (die sah auch aus wie nach einem Fest. Einem großen Fest. Mit Alkohol…), sind die Menschinnen zum shoppen losgezogen und die Menschen mit den kleinen Menschen in der Wohnung geblieben. Wir auch, denn es hat ganz schön geregnet – jedenfalls die meiste Zeit.

Kurz darauf war auch schon wieder höchste Zeit für ein leckeres Abendbrot – dieses Mal gab es Nudeln mit Gemüsesauce. Danach war auf dem Sofa und auf dem Sitzsack sitzen, abhängen, chillen und quatschen angesagt…bis dann Bettgehzeit war.

Oster-Urlaubsblog 3

Es geht lohooooos! Ab in den Urlaub und so!
Heute Morgen haben wir unsere Sachen alle ins Auto geschmissen und sind einfach losgefahren.
Naja, nicht ganz. Erst einmal haben Norberts Menschin und mein Mensch die ganzen Sachen für den Urlaub ins Auto geladen – ganz genau und so, dass nichts verrutschen kann. Leider hat nicht alles auf Anhieb gepasst, so dass wir erst einmal die Rücksitzbank umlegen mussten, um genug Platz für die ganzen Sachen zu haben.

Also nicht dass ihr denkt, das wären alles Klamotten und so…das meiste waren Fressalien. Gemüse, Obst, eine ganze Kühlkiste voll Frischkram…dazu noch Bettdecken, Kissen, Bettzeug – alles, was man für eine Ferienwohnung so braucht.

Während die Menschen also den ganzen Kram eingeladen haben, haben Norbert und ich beschlossen, dass ich lenken soll, Norbert schaltet und Farfried und das Kamel teilen sich die Pedale. In der Zwischenzeit können die Menschen von der Rückbank aus für leckere Snacks, Getränke und Süßigkeiten sorgen.

Leider hat mein Mensch uns einen Strick durch die Planung gemacht und gesagt, dass er selber fährt – und Norberts Menschin wollte unbedingt vorne sitzen. Na gut…

Norbert und ich haben dann die Navigation übernommen – also wir haben gesagt, wo es langgeht. Dabei hatten wir nämlich die besten Plätze mit der besten Aussicht, direkt hinter der Windschutzscheibe.
Farfried und das Kamel haben es sich dann auf der Rücksitzbank in den Jacken bequem gemacht (und dabei die meiste Zeit geschlafen…).

Mein Mensch ist dann die ganze Zeit über die Landstraße gefahren. Und Land gab es ganz schön viel zu sehen. Mehr aber auch nicht.
Die erste Pause haben wir dann in Minden gemacht, nachdem wir von Oldenburg über Wildeshausen, Harpstedt, Bassum und Sulingen gegondelt sind.

Kurze Pause in Minden.

Kurze Pause in Minden.

Nach ein bisschen frischer Luft, zwei Cheeseburgern für meinen Menschen und Pommes für Norberts Menschin ging es dann mit zwei großen Kaffee im Gepäck weiter. Erst in Richtung Bückeburg, dann weiter nach Hameln, Bad Gandersheim und schließlich über Clausthal-Zellerfeld nach Braunlage.

Ich weiß ja nicht, WAS mein Mensch ins Navi eingegeben hat, aber anscheinend hat das Navi eine Einstellung „Landschaftlich schöne Strecken bevorzugen“. Dass die schönen Landstraßen aber ganz schön viele Kurven, steile Abhänge und ganz schön lange Steigungen haben, hat er wohl nicht bedacht. Manchmal hatte ich wirklich ein bisschen Angst…
Besonders, als wir plötzlich mitten im Nirgendwo waren. Und als wir so hoch waren, dass wir in den Wolken verschwunden sind. Und als plötzlich 3 Meter Schnee auf der Straße lagen…

Aber zum Glück sind wir irgendwann dann doch heile angekommen und haben uns mit den Freunden von Norberts Menschin getroffen – und konnten endlich alles wieder auspacken. Leider mussten wir zu Fuß in den dritten Stock. Puh…ganz schöne Schlepperei.
Meinte jedenfalls mein Mensch…

Dafür gab es dann noch am Abend einen tollen Blick über Braunlage, weil die dicken Regenwolken, durch die wir unterwegs fahren mussten, fast verschwunden sind (und es am Abend sogar trocken war).

Nachdem alles in der Wohnung verstaut war, haben wir dann noch Pizza gegessen (frisch selber gemacht von den Menschen) und sind dann völlig platt im Bett verschwunden. Was für ein Tag…

Oster-Urlaubsblog 2

Alter Schwede, was für eine kurze Nacht. Um 6 Uhr nervte nicht nur der Kater (ein Miau-Kater, kein Alkohol-Kater) die Menschen, nein, auch die Nachbarn klingelten. Sie wollten gerne zum Flohmarkt und da deren Parkplatz etwas unglücklich liegt, musste mein Mensch seinen Wagen kurz wegfahren. Hat er auch gemacht…komischerweise war er sofort hellwach. Muss an seiner Bundeswehr-Vergangenheit liegen, ich könnte niemals so schnell so wach sein…

Nach einer weiteren Stunde Schlaf klingelte dann der Wecker und die Menschen schälten sich wieder aus den Federn, um nach einem kurzen Frühstück um 8 Uhr zu verschwinden. Nach einer Stunde waren sie aber schon wieder da und bei dem Einkaufskorb, den die Beiden angeschleppt haben, haben sie die letzten Einkäufe für den Urlaub gemacht…denn morgen geht es los.

Nachdem die Einkäufe verstaut waren, verschwanden die Menschen aber schon wieder. Sie sagten, sie würden Freunden bei einem Umzug helfen. Soso…dabei wollte mein Mensch doch nichts schweres mehr schleppen nach der Betonklopperei von letzter Woche. Nunja, er hat es trotzdem getan.

War ja klar.

Inzwischen hatten wir hier unseren Spaß. Farfried meinte, er wollte mal eine Runde durch die Wohnung fliegen und ein wenig erkunden gehen fliegen. Leider hatte aber wohl Louie, der Kater von Norberts Menschin, etwas dagegen. Oder er wollte sich mit Farfried ein bisschen unterhalten, jedenfalls ist er hinter Farfried her gewesen.
Dementsprechend kaputt ist Farfried dann auch am Abend gewesen.

Genau so kaputt wie Norbert, der einen mehrstündigen Lachflash gekriegt hat, als er gesehen hat, wie Farfried in Schlangenlinien und wechselnden Flughöhen versucht hat, einer wild springenden Katze zu entgehen.

Als die Menschen wieder da waren und nach einer ausgiebigen Dusche ihr Abendessen verputzt hatten, haben wir noch Sharknado in der SchleFaZ-Version geschaut. Gnihihi…der ist so scheiße, dass der schon wieder gut ist.
Die Menschen haben inzwischen auf dem Sofa geschlafen und wir haben noch ein bisschen mit dem Handy herumgespielt – und dann war auch für uns Bettgehzeit.

Guten Nacht Ameisenhaufen!

P.S.: Fotos gibt es morgen wieder.

Oster-Urlaubsblog 1

Der erste Urlaubstag – und dazu noch ein Feiertag. Karfreitag. Komischer Name für einen Tag, aber gut…so lange er frei ist, kann er heißen, wie er will.
Nach dem gestrigen Beton-Klopp-Tag waren sowohl der Mensch als auch ich noch ziemlich fertig und haben erst einmal ausgeschlafen.

Nachdem wir dann so langsam aus den Federn herausgekrochen waren, war auch schon höchste Zeit für das Oster-Familientreffen, das dieses Jahr ein kleines bisschen vorgezogen wurde.
Aus einer kleinen Grillrunde mit etwas Fisch wurde eine ziemlich große Runde und irgendwann habe ich mich unauffällig abgesetzt, um meine Tasche für den Urlaub zu packen.

Kurz darauf kam der Mensch auch und dann waren die Sachen für den Urlaub auch ziemlich schnell zusammengepackt, eingeladen und zusammen mit Norberts Menschin sind wir dann zu Norbert gefahren.

Hier haben wir die letzten Folgen der ersten Staffel von „True Detective“ geschaut. Das war vielleicht gruselig…boaaah. Ich konnte zwischendurch gar nicht mehr hinsehen. Ich glaube, das Kamel hat irgendwann einfach die Augen zugemacht.

Als wir die letzte Folge zu Ende geschaut hatten, war auch schon wieder Zeit fürs Bett. Morgen können wir ausschlafen, während die Menschen früh raus müssen. Einkaufen und dann bei einem Umzug helfen.
Ich hätte da ja keine Lust zu…nach der Betonklopperei gleich wieder schwer schleppen – ne ne ne.
Gute Nacht Ameisenhaufen!

Gute Nacht Freunde.

Gute Nacht Freunde.

Betonkloppen

Die letzten zwei Tage waren ganz schön anstrengend, sag ich euch. Wie der Titel es schon sagt, ging es dieses Mal richtig rund.

Vor ein paar Tagen war mein Mensch (und Norberts Menschin) bei seinem Bruder zu Besuch. Der wohnt mittlerweile eine ganze Ecke weg, aber wir hatten ihn nach dem Einzug noch nicht besucht. Da bot sich das Wochenende mit schönem Wetter geradezu an. Im Rahmen eines Gartenrundganges (klingt geil, oder?) sagte der Bruder von meinem Menschen zu einer 1 m x 2,5 m großen Betonplatte „Die muss noch weg“ und mein Mensch sagte leichtsinnigerweise „Jo klar, sach ma Bescheid, dann helf ich.“

Gestern war der Bruder vom Menschen dann in der Firma und sagte, er hätte schon mal einen Abbruchhammer klar gemacht. Wir bräuchten ihn nur noch abholen und herkommen – und dann würden wir der Betonplatte zu Leibe rücken. Der Chef (und Vater vom Menschen) sagte spontan auch noch zu und so ging es nach Feierabend los. Erst zum Baumarkt, wo wir den geliehenen Abbruchhammer abholen sollten – da hätte ich mich ja so richtig austoben können, bis zum Bagger war da alles was man sich wünschen kann – und dann weiter zum Bruder.

Nach einer Stunde im Auto habe ich mal vorsichtig aus der Tasche geschaut und sah nur die Straße und ganz schön viel Land. Und Pferde. Und Rinder. Und Ställe. Das war WIRKLICH weit draußen, so wie es aussah. Kurz darauf kamen wir aber auch schon an, luden aus und legten los.
Dummerweise wollte die Betonplatte nicht so einfach aufgeben und setzte uns allen mächtig zu, so dass wir nach 2 Stunden (als es schon fast ganz dunkel war) gerade einmal knapp 50 cm der Platte weggehauen hatten. Und dabei war der erste Meißel (ein Flachmeißel) schon komplett rund geworden.
Erstaunlicherweise war die Platte auch nicht 20 cm dick, wie der Bruder vorher gesagt hatte, sondern an den dünnen Stellen fast 40 cm stark. Was für eine Plackerei.

Auf dem Rückweg beschlossen mein Mensch und sein Chef, dass wir am nächsten Morgen wieder herkommen sollten, denn allein würde der Bruder vom Menschen ja bis nach Ostern brauchen, bis der Kram endlich weg ist. Aber erstmal war Feierabend und ich genoss eine Runde Bauch kraulen und Rücken massieren mit Kranarm. Unheimlich toll, sowas – das kann ich nur empfehlen.

Heute früh ging es dann mit meinem Menschen erst kurz ins Büro und dann weiter zum Bruder. Da ging es dann gleich wieder Rund.

Heute konnte ich endlich mithelfen – und was soll ich sagen: Wenn eine Ameise etwas anpackt, dann gelingt es auch. Wir hatten echt einen guten Lauf und Schwups war die Betonplatte nach etwas über einer Stunde komplett zerlegt.

Dann mussten wir nur noch die Brocken wegfahren. Zum Glück gab es in der Nähe (Haha, 20 Minuten mit dem Auto entfernt) eine Sandkuhle, wo Bauschutt angenommen und zu Baustoffen verarbeitet wurde. Nachdem wir die ersten drei Schubkarren mit Steinen auf dem Anhänger untergebracht hatten, sagte mein Mensch „Der ist voll!“
So ein Spinner…da war der Boden noch nicht einmal ganz bedeckt. Tzes…

Gut, er hatte schon Recht, denn der Anhänger lag schon ganz schön tief in den Federn und quietschte beim Fahren schon ein bisschen. Also bei jeder Bodenwelle…
Nachdem wir den Schutt abgeladen hatten und auf dem Rückweg wegen einer Baustelle einen halbstündigen Umweg fahren mussten, gab es erstmal Mittagessen. Nudelauflauf. Das war vielleicht leeeecker, sag ich euch. Mein Mensch hat zwei Portionen gegessen und ich hätte fast noch die Schale ausgeschleckt. Nomnomnom!

Nach dem Essen haben wir noch zwei Anhänger voll Schutt weggebracht und dann bin ich mit meinem Menschen wieder nach Hause gefahren. Naja, erstmal haben wir den Abbruchhammer wieder weggebracht (und ich hätte es fast geschafft, eine Runde mit dem Bagger über den Parkplatz zu drehen, aber der Verleiher war einfach zu aufmerksam…) und dann sind wir nach Hause gefahren.

Da gab es erst einmal eine heiße Dusche und eine schicke Panzerpolitur für mich und dann nur noch das bequeme Sofa (von dem ich mich noch einmal zum Schreiben hochgerappelt hab!). Ich glaube, bald werd ich auch ins Bett gehen…

Hinterher - ich hab ja fast mit einem Zombie gerechnet.

Hinterher – ich hab ja fast mit einem Zombie gerechnet.

 

Lá Fhéile Pádraig

Es war ja einiges los in der letzten Woche. Mein lieber menschlicher Mitbewohner hat sich nicht nur über so einiges aufgeregt (jedenfalls wenn ich mir die Tweets der letzten Woche so anschaue), er hat sich auch fortgebildet. Das bedeutet:

Er legt sich eine DVD ein und schaut das, was drauf ist, in der (zumeist englischen) Orginalvetonung. Diese Woche gab es „Strike Back“, eine britische Action-Serie um eine Einheit des MI6, des britischen Auslands-Geheimdienstes.
Aber halt nicht wie James Bond, so als Gentlemen…nein, eher auf die knallharte Tour. Schon in den ersten Minuten der ersten Folge gab es mächtig viele Tote und noch viel mehr Geballer.

Klar, dass ich da nicht ruhig herumsitzen kann – da muss ich ja zumindest mal schauen, was da so passiert. Zum Glück verstehe ich genug Englisch, um zu merken, dass die Serie nicht jugendfrei ist. Huiuiui.
Da waren mehr „Four letter words“ drinne, als ich kannte. Also bis dahin.
Jetzt kenn ich die.

"Sprachenfortbildung" mit britischer Actionserie

„Sprachenfortbildung“ mit britischer Actionserie

Und dazu genau so viele Bedeutungen des Wortes mit dem F am Anfang und drei Buchstaben hinterher. Also dem C, dem K und dem U. Hier aus Jugendschutzgründen in alphabetischer Reihenfolge (viel Spaß beim zusammenbasteln).

Auch Farfried konnte nicht widerstehen und hat sich mit dazugesellt. Das könnte aber auch an den Snacks gelegen haben, die bei solchen Veranstaltungen traditionell gereicht werden: Salzstangen.
Farfried meinte hinterher, er kenne jetzt ganz neue Arten, einem Menschen weh zu tun. Ob ich mir da jetzt Sorgen machen muss?

An einem Abend gab es aber keine Fortbildung. Da war der St. Patrick’s Day (das bedeutet übrigens auch der Titel dieses Beitrages) – und mein Mensch war eingeladen, diesen Tag mit Freunden zu begehen.Ich konnte es natürlich nicht lassen, mich in seine Tasche zu schleichen. Oh man, das war ganz schön eng da drinne – aber dafür um so bequemer, denn da waren ja auch noch Klamotten drin. Warum das so war, sollte ich am Abend noch erfahren…Wir kamen also bei den Freunden an und schwupps hatte der Mensch das erste Bier am Hals. Natürlich direkt aus der Flasche. Kurz darauf bekam ich auch ein dieser langhalsigen, unbequemen Trinkgefäße in die Hände gedrückt und die Stimmung stieg munter an.
Aber waren wir nicht mit dem Auto hier hergefahren? Und darf man nach Bier nicht eigentlich kein Auto mehr fahren?

Dumm, denn wir hatten beide getrunken. Aber der Mensch war ja nicht so blöd, wie er manchmal vielleicht wirkt (ich denk da nur an die Axt und seinen Daumen. Hab ich das schon erzählt? Nein? Gut, das kommt noch…) und hatte Wechselklamotten eingepackt, damit er bei den Freunden im Gästezimmer nächtigen konnte. Und zum Glück war da noch genug Platz für mich…Am nächsten Morgen (also nach gefühlten 10 Minuten Schlaf) klingelte aber der Wecker so früh, dass ich das gar nicht wirklich mitbekam. Hoppala…
Als ich das erste Mal aus der Tasche herauslinste, saßen wir schon im Auto. Brrr war das kalt. Und früh. Und kalt…

Der Morgen danach...

Der Morgen danach…

Ich machte es mir aber wieder in der Tasche bequem und kurz darauf wurde es von unten auch schon warm (Sitzheizung ist toll! ) und so schlief ich schnell wieder ein. Als ich wieder aufwachte, erkannte ich das Büro – und etwas weißes, raschelndes, das komisch lecker roch.

Was ist denn das? Riecht ja gut.

Was ist denn das? Riecht ja gut.

Ein Blick in die Tüte offenbarte: Belegte Brötchen! Jammi!
Der restliche Tag verlief dann auch wie im Flug und ich hab mich tierisch gefreut, wieder auf dem Sofa zu liegen.

Da ist ja Frühstück drin!

Da ist ja Frühstück drin!

So könnte jede Woche sein. Nur ohne das Ärgern…

Tages-Tagung mit Insekten

Am letzten Wochenende hatte mein Mensch (also Nobelix) eine Tagung. Alle Mitwirkenden eines Sozialprojektes, in dem auch der Mensch mitmacht, haben sich am Samstag getroffen um über die Zukunft des Projektes zu sprechen.

Klammheimlich in die Tasche geschlichen

Klammheimlich in die Tasche geschlichen

Da wir nicht alleine zu Hause rumsitzen wollten, haben wir uns zu zweit in die Tasche geschlichen. Zum Glück hat das keiner gemerkt und irgendwann hört das Rumpeln auf und wir wurden abgestellt.
Während der Mensch in einer Halle voller anderer Menschen herumtobte und mal Reden lauschte und dann einen eigenen Workshop moderierte, konnten Norbert und ich die nähere Umgebung unsicher machen.

Dabei sind wir nicht nur auf eine gut sortierte Kaffeekannen-Batterie mitsamt Keksen, Süßigkeiten und Obstkorb gestoßen, sondern auch noch auf ein kleines aber feines Straßenbahn-Museum. Und da die Workshops für uns totaaal langweilig waren (besondern nach einer ganzen Kanne Kaffee…huiii), machten wir uns auf den Weg dorthin. Hier werden nicht nur alte Teile aus Straßenbahnen (so wie die Fahr- und Bremskurbel und Stempelautomaten) gezeigt, sondern auch alte Tickets, interessante Dienstanweisungen aus einer Zeit, als die Straßenbahn noch Pferdebahn hieß und von einem ebensolchen gezogen wurde) und andere tolle und interessante Sachen.

Das Prinzip des Stempelautomaten hat Norbert aber nicht so ganz verstanden. Er hat sich immer gewundert, warum man da zwar etwas reinstecken soll, aber nix herauskommt.
Ich konnte ihn gerade noch davon abhalten, seinen Fühler in den Fahrkarten-Stempel-Schlitz hineinzustecken. So ein Schlingel…

Nicht den Fühler, Norbert - die Fahrkarte!

Nicht den Fühler, Norbert – die Fahrkarte!

In der Halle direkt hintendran stehen tolle alte Straßenbahnen, die sogar noch fahren können – und das auch immer wieder zu besonderen Gelegenheiten machen.
Echt faszinierend – obwohl die Menschen hier doch etwas seltsam geschaut haben, als Norbert und ich hier einfach so aufgetaucht sind.

Irgendwann kam dann mein Mensch wieder und hat uns eingesammelt, denn nebenan gab es Mittagessen. Leckere Gulaschsuppe und total tolles Fingerfood. Da konnten wir nicht mehr an uns halten und haben eine ganze Platte alleine vernichtet. Gnihihihi…

Nach der Tagung (wir haben den Rest verschlafen…ganz vollgegessen) haben wir dann Norbert nach Hause gebracht – und dann war das Wochenende auch schon fast vorbei.
Doof, dass die Wochenenden immer nur so kurz sind.