Es geht weiter im Takt – wenn auch etwas verspätet. Gestern Abend war ich einfach zu platt, um noch irgendwas aufzuschreiben. Geschweige denn zu tippen.
Der Tag begann ganz ruhig, mit dem üblichen Geplänkel in der Firma. Wochenbesprechung, dann kurz das Büro hüten, während der Chef die Post holt. Danach einen kleinen Ausflug machen – ein Auto abholen. Zwischendurch noch zwei Mal mit englischsprachigen Kunden telefonieren und schon war es 15 Uhr. Das heißt: Feierabend und ab zum Schützenfest. Zu Fuß – immerhin hatte ich mein Auto am Abend vorher ja dort stehen gelassen.
Zum Glück ist der Weg nicht so weit und als ich an der Schützenhalle ankam, waren die ersten schon damit beschäftigt, Kranz und Fahnen aufzuhängen. Ich hatte mir für den Nachmittag vorgenommen, die Lichtpunktgewehre und -pistole aufzubauen und einzurichten.
Zum Glück ging das ziemlich schnell und eine halbe Stunde später konnte ich selber fleißig Lichtpunkte auf die Biathlon-Anlage zaubern. Das Prinzip der Lichtpunkt”waffen” ist recht einfach: Gewehr und Pistole werden gespannt, gezielt und beim Drücken des Abzuges wird eine Art Laserpointer ausgelöst. Wenn dieser das Ziel trifft, leuchtet eine grüne Lampe in diesem Ziel auf. Bei der Pistole wird auf eine “normale” Zielscheibe geschossen und es kann über einen Computeranschluss sogar ausgewertet werden, wie viele Ringe man geschossen hat.
Den Abend über war natürlich so gut wie nichts los – immerhin steht auf allen Plakaten, dass es erst am 10. August losgeht (also morgen), aber trotzdem laufen die ersten Veranstaltungen schon. Dafür gab es gestern ein leckeres Wildgulasch und einen recht entspannten Abend. Trotzdem war ich, als ich um halb 10 zu Hause war, zu nichts mehr zu gebrauchen. Auch rumsitzen kann anstrengend sein…

